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Muttersein — auch wenn niemand dein Kind sieht

  • beate570
  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Stillleben mit Kerzen, Blumen und einer Karte mit der Aufschrift „Sternenmamas tragen ihre Kinder für immer im Herzen“ als Symbol für Muttertag, Sternenkinder und bleibende Liebe.

Es gibt eine besondere Form von Muttersein. Diejenige, die keinen offensichtlichen Platz in dieser Welt hat.


Eine Form von Muttersein ohne Kinderwagen, ohne Einschulung, ohne Muttertagsfrühstück am Bett. Ein Muttersein, das stiller ist. Für viele sogar unsichtbar. Und dennoch jeden einzelnen Tag existiert.


Denn auch wenn du heute, jetzt, hier kein Kind an der Hand hast, bist du Mama.


Auch mir ging und geht es so: Eleni, unsere Sternentochter, hat mich zur Mama gemacht und dafür bin ich dankbar – auch, wenn heute keine kleine Hand in meiner liegt, darf ich Mama sein. Auch am Muttertag.


Vielleicht musst auch du dir dies immer mal wieder selbst sagen, weil...

…Formulare keine Kategorie für dein Kind haben.

…Menschen schweigen, wenn sie deinen Schmerz nicht aushalten können.

…Muttertag manchmal wie ein Tag wirkt, an dem du gleichzeitig dazugehören und verschwinden möchtest.

…betroffen bist, wenn Menschen dich fragen, ob du Kinder hast.


Doch gerade deswegen:

Du hast geliebt.

Du hast gehofft.

Du hast getragen.

Du hast geträumt.


Und Liebe verschwindet nicht einfach, nur weil ein Mensch nicht sichtbar auf dieser Erde bleibt.


Sternenmamas leben oft mit einer stillen Zerrissenheit.

Zwischen „weiter funktionieren“ und niemals wirklich dieselbe sein.

Zwischen Dankbarkeit für das Leben und Sehnsucht nach dem, was fehlt.

Zwischen dem Wunsch, über das eigene Kind zu sprechen — und der Angst, vor der Reaktion anderer.


Vielleicht kennst du diese Momente:

Wenn du an Kindern vorbeiläufst und dein Herz gleichzeitig warm und schwer wird.

Wenn du dich fragst, wie dein Kind heute aussehen würde.

Wenn du im Kalender unbewusst Geburtstage, errechnete Termine oder besondere Daten mitzählst.

Wenn du dich selbst daran erinnern musst:

Ich bin Mama.


Und weißt du was?

Du musst dein Muttersein nicht beweisen.

Nicht durch Fotos. Nicht durch Erklärungen. Nicht durch sichtbare Spuren.

Dein Kind hat existiert. Und damit existiert auch deine Liebe. Deine Verbindung. Dein Muttersein.


Vielleicht sieht es niemand. Aber dein Herz weiß es. Und manchmal beginnt Heilung nicht damit, den Schmerz loszuwerden. Sondern damit, sich selbst endlich wieder zu erlauben zu sagen: „Ja. Ich bin Mama.“


Viel Licht und Liebe zum Muttertag!


Wenn dieser Tag für dich schwer ist, darfst du ihn auf deine Weise verbringen. Leise, zurückgezogen, verbunden, mit einer Kerze, einem Spaziergang oder einem Menschen, der dein Muttersein mit dir sieht. Und wenn du Begleitung brauchst: Wir sind da.

 
 
 

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