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Trotzdem

  • Franziska Kern
  • 13. März
  • 1 Min. Lesezeit

Es ist nicht laut,

dieses Trotzdem.

Es wächst nicht mit Ansage,

nicht mit Kraft.


Es wächst im Schatten.

Dort, wo keiner hinsieht.

Zwischen zwei Tränen,

unter der Müdigkeit,

neben dem, was fehlt.


Manchmal ist es nur ein Gedanke,

der nicht sofort wehtut.

Ein Atemzug, der sich

nicht mehr falsch anfühlt.

Ein Moment, in dem du lächelst

und es erst später merkst.


Trotzdem.

Nicht als Trotz,

nicht als Weitermachen.

Sondern als leises Zeichen,

dass etwas bleibt.

Dass etwas in dir lebt,

weil du liebst.

Noch immer.

Für immer.



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